Kunststoffcampus Bayern
Kunststoffcampus Bayern
Kunststoffcampus Bayern
Zukunftssichere Technik

Kunststoffcampus Bayern feierte seine Eröffnung

Knapp 300 Gäste feiern das Vorzeigeprojekt

Der Kunststoffcampus Bayern in Weißenburg ist eingeweiht. Am Freitag eröffnete man das 15 Millionen Euro teure Gebäude. Kultus- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) sieht „Weißenburg nun ganz vorne in Bayern“. Zumindest in dieser Hinsicht.

Kultusminister Spaenle ordnete den neuen Hochschulstandort als einen Teil der Strategie der Staatsregierung ein, den Freistaat auch in der Fläche zu stärken. Weißenburg schrieb er dabei „eine ganz besondere Pilotfunktion“ zu. Prof. Dr. Christian Willisch, der den Campus in Weißenburg leitet, gab einen ersten Überblick über mögliche Forschungsfelder. Oberflächenveredlung mittels Plasmatechnologie, 3-D-Druck für Prototypen oder wie mit der Alfmeier-Tochterfirma „K 3“ Testreihen an Tanks für Autos.

In Zusammenarbeit mit den anderen sieben Campi der Hochschule Deggendorf, könnten man in Zukunft aber auch grundlegendere Projekte stemmen. Etwa die Entwicklung von neuen Kunststoffgläsern für die Optik.

Neben der Hochschule Deggendorf ist die Hochschule in Ansbach beteiligt. Sie ist für das Studienzentrum im Campus zuständig. Für den Bau des Gebäudes mussten Landkreis und Stadt Weißenburg 8,5 Millionen Euro in die Hand nehmen. Den Rest finanzierte der Freistaat Bayern, der auch Stellen zur Verfügung stellte.

Besonderen Wert legten die Ingenieure des Campus auf zukunftssichere Technik. Daher mussten alle Einrichtungen flexibel, wandelbar und jederzeit erweiterbar sein. Und natürlich, unter dem Schlagwort Industrie 4.0 auch vernetzt und fern steuerbar sein. Genau diese Anforderungen konnte die Elabo GmbH mit ihren Primus One Tischen erfüllen.